Ausschnitte aus Kritiken "Nachtschwester Lackmeier" 
Lobpreis des digitalen Fieberthermometers 
"Die langen Nächte der Kleinkunst"       
 Auftakt der Kabarettreihe im Hirsch 

"…Ein  Garant,   die   Lachmuskeln   bis   zum    Äußersten   zu   reizen,  war  Jutta  Lindner… 
Prädikat `uneingeschränkt   sehenswert`.    Denn   Lindner  lässt  von  der  tyrannischen  Ober-
schwester   bis   zum   Lobpreis   des  digitalen   Fieberthermometers   kein    Klischee      des 
Krankenschwesternalltags  ungeschoren davonkommen… " 
"  sad    Saarbrücker Ztg.   Mo. 25. 06.07

Nachtschwester Lackmeier klärt auf 
Kabarettistin Jutta Lindner weiß, wovon  sie spricht 

Als Nachtschwester  Eloise Lackmeier  geht  Jutta Lindner  den  Krankenschwester - Klischees 
auf den Grund, bringt  aber  auch  sehr ernste,  schwierige Themen  wie Verwaltungsaufwand 
und Personaleinsparungen auf den Tisch.  Hintergrundwissen  ist  bei  Lindner  garantiert: Sie 
arbeitet seit 20 Jahren als ausgebildete Krankenschwester und kann  daher "aus  dem  Vollen 
schöpfen". Heute ist sie  in der Uni-Klinik  Homburg  beschäftigt.  Die 39-Jährige  kann  sich  in 
ihrer  Rolle voll entfalten, die verschiedensten  Figuren  darstellen  und auch ihr sängerisches 
Talent darbieten. Sie  betritt  die  Bühne,  die  im  Stück  eine  Frühstückskneipe  ist  und  das 
Publikum die übrigen Cafégäste: "Feierabend!" Sie erzählt von den Problemen der Patienten 
und Mitarbeiter, wundert  sich,   dass  sich  erotische  Fantasien  fast  nie  auf  Krankenpfleger
beziehen,    lamentiert   über   die   aufwendige   Pflege   des   Computers,   und   spielt   eine 
holländische Verwaltungsangestellte  (eine sprachliche Mammutleistung),… 
" es Heftche" Neunkirchen Sept. 07 

Nachtschwestern haben es nicht leicht 
Kabarettistin Jutta Lindner und  die Klischees des Pflegeberufs 

"Krankenschwestern   trinken  ständig  Kaffee,  sind  nur  genervt  und  poppen,  bis  der  Arzt
kommt." Mit diesen Klischees  räumte  die  Kabarettistin  Jutta Lindner alias Eloise Lackmeier
gründlich auf … Sie  verheimlichte auch die schwarzen  Schafe  ihres Gewerbe nicht. Für die 
bitterböse Passage über den Handel mit  abgelaufenen  Herzklappen  oder  den  sechsfachen
Mord der "mitleidigen" Melanie erntete sie Sonderapplaus"…spitzzüngiger Vortrag… 
Eva Tybil Schmitt Neunkircher Rundschau 12.09.07 

Krankenschwestern und Klischees 
Jutta Lindner präsentiert ihr Soloprogramm  im Haus der Begegnung in Erbach

 …kritisch,  bissig  und  humorvoll  durchleuchtet  Lindner  alle  Facetten… brachte auch sehr 
ernste  und  schwierige  Themen  wie  Verwaltungsaufwand  und  Personaleinsparungen  zur 
Sprache.  Etwa  dann,  wenn   sie  am  Laptop sitzend die Informationen der verschiedensten 
Webseiten herunterrattert  oder ais holländische  Rationalisierungsbeauftragte  in  köstlichem 
Amtsdeutsch die Vorteile von Personaleinsparungen in Krankenhäusern verkündet…Auf recht
unterhaltsame    Art   und   Weise   nahm    sie    die    täglichen   Arbeitsabläufe   sowie    die 
gesellschaftlichen Missstände gekonnt auf die Schippe… es gelang ihr, das Publikum zu 
begeistern. 
Bernhard Reichhart Homburger Nachrichten 12.10.07   

   
Schluss mit Klischees 
Nachtschwester Lackmeier packt aus 

Jutta Lindner  räumt  auf:  mit  ihrem  Leben,  mit  dem  Gesundheitssystem  und  mit  Berufs-
klischees – schließlich  arbeitet  die  39-jährige Kabarettistin im richtigen Leben als  Kranken-
schwester   an   der   Uniklinik  Homburg.   Noch   bis   Samstagmorgen  hat  sie  Nachtschicht
gearbeitet, bevor sie am Abend nach nur vier  Stunden  Schlaf  im  Tübinger  Frauencafé  als
Schwester Eloise Lackmeier vor die Zuschauerinnen tritt – Männer mussten draußen  bleiben. 

Der weiße Kittel reicht gerade einmal bis knapp unter den Po,  der  Ausschnitt  dafür  bis zum 
Bauchnabel. Auf der linken Brust prangt ein rotes  Kreuz,  in  den  Haaren  steckt  ein  weißes 
Häubchen:   Im  Outfit   einer   sexy   Krankenschwester  besteigt  Jutta  Lindner  alias   Eloise 
Lackmeier  die  Bühne.  In  der  Hand  hält  sie  einen  Revolver – und  drückt  ab.  Ein ohren-
betäubend  lauter Knall lässt die  Zuschauerinnen  zusammenzucken.  Dann  ist  alles  dunkel 
und der Inbegriff erotischer Männerphantasien wieder verschwunden.

So  beginnt  der  fast  zweistündige  Soloauftritt  von  Jutta  Lindner,  die  nicht  nur  mit  dem
Klischeebild ihres Berufes kokettiert,  sondern  auch  klar  macht,  wie  viel  Realität  dahinter
steckt – nämlich gar  keine:  „Sexsymbol  hin  oder  her,  das  verwächst  sich“,  lässt  sie  als
Eloise  Lackmeier  die  rund   40  Zuschauerinnen  wissen.   Durch    den   „klimafreundlichen
Jetlag“, unter dem  sie  als  Nachtschwester  leide,  bekomme  sie auf  kurz oder lang „graue
Haare,     Falten,    Fettpolster“.    Und    sowieso    gäbe    es    Minirockkittel   „nur    in    der
Berufsbekleidungsabteilung    bei   Beate   Uhse.“    Die    Otto-Normalkrankenschwester    sei
„verschwitzt  und  abgehetzt“,   also   das  genaue  Gegenteil  von  Gina  Wild  (die  übrigens
auch gelernte Krankenschwester  ist). 

Kein Klischee  lässt  Jutta  Lindner  unkommentiert,  sei  es  die  tyrannische   Oberschwester
Hildegard,  der  gutmütige  Krankenpfleger   „Typ Bruno der Bär“  oder  die   Patienten,  „die
Gepäck anschleppen wie  für  drei  Wochen  Timbuktu“.  Nicht  zuletzt  bekommen  auch  die
Ärzte  ihr  Fett  weg:  „Die   sehen   nicht   aus   wie  George  Clooney  in  Emergency   Room,
sondern  allenfalls  wie  George W. Bush."  Aber  auch  die  dunklen  Seiten  ihres  Gewerbes
lässt  die  Nachtschwester  nicht  unangetastet:  Auf  einer  Urinflasche  trommelt sie den Takt
zur einem Lied über Krankenschwester  Helga,  die  im  Internet  „abgelaufene  Herzklappen
nach  Bukarest vertickt“.  Kurz  darauf  schlüpft  sie  in  der  Rolle  der „mitleidigen“ Melanie,
die wegen sechsfacher Tötung an schwerkranken Patienten  in  Haft  sitzt.  „Gerne  wäre  ich
hier ja auch auf der Krankenstation“,  sagt  sie  mit  Unschuldsmiene.  Ebenso  verstörend  ist
kurz darauf der Blick in  die Zukunft:  Eloise  Lackmeier  träumt  von  einer  Frau  mit  blauen
Haaren, die offensichtlich  die  Unternehmensberaterin  des  Krankenhauses  ist.  Sie  spricht
in Stakkato-Beamtendeutsch von „Zentralisierung, Fusionierung und  Personalverschiebung“, 
dass es der Zuhörerin schwer fällt zu folgen. Unbeirrt fordert die Beraterin die  Rente  mit   69 
und die  Einführung  der  60-Stunden-Woche.  Zudem  müsse  man  der  Raumnot in Kranken-
häusern  mit   „raumsparende  Klapp- und  Etagenbetten“  begegnen. „Daher   empfehle  ich 
die Viktoria-Beckham-Diät für unsere  Patienten.“ Kein Wunder, dass  sich  Eloise  Lackmeier 
erst einmal einen Kaffee genehmigt, als sie aus ihrem Alptraum erwacht – „Eloise  kriegt die
 Krise“ ist sowieso einer ihrer Lieblingssätze.

Am Ende ist der Applaus am groß.. Jutta Lindner – oder ist es  Eloise Lackmeier? – hat damit 
vielleicht doch erreicht, was sie wollte, nämlich dass „die Krankenschwester von  Ihnen  mit 
anderen Augen gesehen wird“.        
Jennifer Schmidt © Schwäbisches Tagblatt Tübingen 05.11.2007: RP / 255 / Seite:23 

4. Stuttgarter Comedy Night 2007: 

Das Staraufgebot unserer diesjährigen Comedy - Night am 04.11.07 konnte sich sehen lassen: 
Die Highlights Ihrer  aktuellen Programme zeigten uns: 
Christoph Sonntag 
Frl. Wommy Wonder 
Clemens  Valentino 
Die Salt Peanuts 
und 
Jutta Lindner als Nachtschwester Lackmeier        
Durch den Abend führte uns der Stuttgarter Poetry-Slammer Philipp Scharrenberg.      
Die 4. Stuttgart Comedy Night war ein riesiger Erfolg.
Im ausverkauften  Mozartsaal der  Stuttgarter  Liederhalle  zeigten  fünf  Künstler  Ausschnitte
aus ihren aktuellen Programmen.  Positiver  Nebeneffekt: Die Einnahmen des  Abends kamen
dem Verein "Anna" zu Gute, der sich um krebskranke Kinder  und  deren  Familien  kümmert.
Die Organisatoren  vom  Service-Club  "Round Table  82 Stuttgart"  konnten  am  Ende  einen
Scheck in Höhe von 15.749,- Euro an  den Verein "Anna" übergeben.     
"Starke Frauen in der Pflege: 
Jutta Lindner Kein Klischee kommt ungeschoren  davon, wenn Jutta Lindner als Kabarettistin 
die Querelen des Krankenhausalltags  aufs Korn nimmt....
Sie schaffte es auf Anhieb, die Lachmuskeln des Publikums  aufs Äüßerste zu reizen...
Ruth Mamerow "Heilberufe - Das Pflegemagazin"   Juli 2008
"Mit ihren Geschichten aus dem schweren Leben einer Krankenschwester mit  musikalischen 
Einlagen - rhythmisch   begleitet   auf    einer   Urinflasche - erntete  sie   nicht   selten  lautes 
Gelächter..." 
ding "Südhessischer Morgen" 8. März  2008
"Lachtherapie der Nachtschwester" 
"Kabarettistische   Einblicke   in   Pflegeberufe   sorgten   jetzt  in  der  `Kulturfabrik`  für  viel 
Gelächter... 
Zum    Schreien    komisch    in    der    vollbestzten   Kulturfabrik   das   Spiel  mit  den  zwei 
selbstgestrickten    Handpuppen  Eizelle  und  Spermium, die  solange  über  ihre  Beziehung 
diskutierten, bis der richtige Zeitpunkt für die Befruchtung verpasst war....
" Michael Fiegele "Mühlhäuser Allgemeine"  31. Mai 2008
"Lackmeiers harter Job" 
...Ihr  Publikum freut sich über die resolute Oma Frieda, die in der Betrachtung  über  Frauen 
früher und heute besonders gut wegkommt... Ein ganz aktuelles  Thema ist  die Gesundheits-
reform...
Lindner mimt eine Verwaltungsbeamtin, die in einem Schnellsprechkunststück von 
Personalverschlankung und Stationenzusammenlegung berichtet... 
Nicole Sutherland "Münchner Merkur"  23. Juni 2008
"Zynische Betrachtung" 
"Mit zynischem und trockenem Humor nahm Jutta Lindner den ältesten Frauenberuf der Welt,
nämlich  Krankenschwester, (vertikales  Gewerbe) auf die  Schaufel...zwischen  sarkastischen 
Aussagen und eigenen Liedern... nahm sie auf unterhaltsame Weise die Gesellschafft kritisch 
aufs  Korn 
Rambauske "Niederöstereichische Wochenzeitung (NÖN) 05. Juli 2008
"Pflegerinnen - Alltag im Visier" ...gelungene  Parodie auf  männliche  Krankenpfleger-Typen
...Da blieb das Lachen dann auch wie versprochen im Halse stecken.  Auch die  Parodien auf 
Fernsehkrankenschwestern wurde schmunzelnd quittiert...        
sim "Bad Arolser Ztg" 13.Nov. 2008

PARTYMAT.DE 1          
Bewertung ***** 
Beate Jung (beate.jung...grohado.de) 
13.07.2008   Eine   unterhaltsame  und  lustige  Darbietung der Kabarettistin Jutta Lindner. 
Frau Lindner schlüpfte in mehrere Rollen und  traf  mit  ihren  Schilderungen und spitzen 
Bemerkungen  den Nerv der jeweiligen Spielsituation. Das alles untermalt mit dem leicht
saarländischen Akzent - sehr charmant! 
Mir und meinen ausschließlich weiblichen Gästen hatte es sehr gut gefallen.
 
HOLSTEINISCHER COURIER        
Die Nachtschwester nahm Fahrt auf 6. April 2009 | 04:20 Uhr | 
Von Helmut  Friebel 
Jutta Lindner alias  Eloise Lackmeier  fuhr am Sonnabend eine Extraschicht  im Statt-Theater
in Neumünster 

Eine Glanznummer: Jutta Lindner  gibt  die   Unternehmensberaterin  mit  Stakkato-Beamten-
deutsch.  Foto: Friebel 

Mit zynischem  und trockenem Humor nahm Jutta Lindner  (39)  den  ältesten Frauenberuf der
Welt auf die Schippe - nämlich das vertikale Gewerbe der  Krankenschwester.  Dabei  räumte
sie gleichzeitig mit allen Vorurteilen auf. 160 Zuschauer waren  begeistert, zumal ein Teil von
ihnen offenbar selber im FEK arbeitet: Offensichtlich  war alles zur Nachtschwester 
erschienen, was keinen Nachtdienst hatte. 

Vor  knapp zwei Jahren hat die Kabarettistin im Nebenberuf ihren Hauptberuf im Uni-Klinikum 
Homburg zum Thema erkoren und darin  Frust  und  Erfahrung  mit  viel  Blick  ins Innenleben 
des Krankenhausalltags zu einem zweistündigen Soloprogramm verarbeitet. Dabei  räumt  sie 
bundesweit auf Kleinkunstbühnen  gnadenlos  mit  allen  Klischees  auf.  "Krankenschwestern 
trinken ständig Kaffee, sind nur genervt und poppen, bis  der  Arzt  kommt",  sei  ein Klischee. 
Doch das beendet sie sofort, als die Schwester im roten Mini-Lackkleidchen und  Strapsen auf 
die Bühne kommt und anerkennende Pfiffe ertönen. Die  erstickt  sie  mit  einem  Schuss  und 
streift den grün-verwaschenen Schwesterndress über.
"Den Mini-Kittel gibt  es  nur  in  der  Berufsbekleidungsabteilung  von  Beate  Uhse",  war  ihr 
Kommentar. 

Doch dann nimmt  die  Otto-Normalkrankenschwester  Fahrt  auf,  reizt  die  Lachmuskeln des 
Publikums bis zum Äußersten. Dabei  verbindet sie Comedy mit Ernstem  in  eher  englischem 
Humor. Auf  einer  Urinflasche  trommelnd  singt  sie  das  Lied  von  Helga,  die  abgelaufene 
Herzklappen  nach  Bukarest  vertickert.  Nebenbei  bekommen  auch  die  Ärzte ihr Fett weg: 
"Sie  sehen nicht aus wie George Clooney in ,Emergency  Room’, eher  wie Georg W.  Bush." 
Als nichts mehr geht, trifft sie bei einer Kur  einen  Feuerwehrmann  mit  Burn-Out-Syndrom (!) 

Wenn Eloise Lackmeier auspackt, bleibt an der Gesundheitsreform  kein  Fleisch  mehr  dran. 
Das hat auch Oma Lackmeier längst erkannt,  die auf  der  Aida ihren Lebensabend verbringt. 
Statt 200 Euro Tagessatz im Pflegeheim  kostet sie nur 135  Euro  auf  dem  Kreuzfahrer,  dazu 
gibt es Chefarztbetreuung in der Krankenstation, was will man mehr? 

Das alles ist wahrlich komisch, allein, das Lachen bleibt oft  im  Halse  stecken.  Jutta Lindner 
weiß,  wovon  sie  spricht - und  das  ist  eigentlich   eher   zum  Weinen.  Die Gratwanderung
zwischen  Comedy und Kabarett bewältigt sie mit links. 

Vielleicht sollte  sie nach über 20 Jahren als  Krankenschwester  umschulen,  schließlich  gibt
es noch so viele andere  Vorurteils-behaftete   Berufszweige,  die  ihrer   spitzfindigen   Zunge 
harren. Doch sie sagt: "Das Thema habe  ich  noch  nicht  ausgereizt.  Täglich  begegnen  mir 
neue Einsichten." 
 
Zwischen Krankenhaus  und Altenheim
08.02.2010 - GIESSEN  (rob).
Für die einen ist  es Notaufnahme oder Mehrbettzimmer, für  Jutta  Lindner  eine  Fundgrube 
an  teilweise bissigen Pointen: das Krankenhaus. In der Rolle der Nachtschwester Lackmeier 
hielt die saarländische Ulknudel ihr  80 Köpfe  zählendes  Publikum  im  Rahmen  der  Reihe 
"Kulturfreitag" in der  Muk-Kneipe "1022" mit Eigenarten  rund  ums  Hospital  ordentlich  bei 
Laune. 
Jutta Lindner amüsiert  als Nachtschwester Lackmeier  das  Publikum  im  "1022"  Mit  Urin-
flasche und Plastikkittel ausgestattet, weihte Lindner ohne mit der Wimper zu zucken in die 
Abgründe  des  Krankenschwesternalltags  ein.  Auch  wenn  manche  Pointe  dabei  etwas 
vorhersehbar daherkommt, amüsierten sich die Zuschauer zwischen den teils frivolen, teils 
morbiden Themen sichtlich. Nicht zuletzt, als  die Stationsvorsteherin par excellence Peggy 
Lees Soul-Klassiker "Fever"  ganz  ohne Band oder Playback  als  Fieberthermometer-Song 
anstimmte.  Als  lokalpatriotische  Oma Frieda  bestreitet  Lindner  den  zweiten  Teil  kaum 
minder humoresk und  erklärt nicht ohne Stolz, wie das Saarland  in den Nachrichten so oft 
zum Maß der Dinge wird - immer dann,  wenn  wieder  Flächen  "doppelt so  groß  wie  das 
Saarland" überschwemmt wurden oder verbrannt sind. Und auch als gewiefte Seniorin, die 
im  Altenheim   schon  mal  Liederabende  namens  "Rock  am  Stock"  organisiert,  schöpft
Lindner   aus   einem   reichen  Fundus   an  Lebenserfahrung   und  singt:  "Ich  will  lieber 
Schokolade, als  noch einmal  einen  Mann".  Dafür  gab  es  zu  recht  lautstarken  Schluss-
applaus und zum Abschied einen Blumenstrauß.        
Als nächster Künstler in der Muk-Reihe  "Kulturfreitag"  wird  Pianist  Jan  Luley  mit  seinen 
"Klaviererzählungen" am 5. März im "1022" auftreten. 
Lauterbacher  Anzeiger Kultur 
u. Oberhessische Zeitung 08.02.10 
u. Giessener Anzeiger  08.02.10 
u. Kulturspion für Mittelhessen www.ausgehzwang.de 
Erstellt am 28.01.2010 - 11:30 
HAUS MARANATHA » Öffentliche Veranstaltungen » Dinnerkabarett für Mitarbeiter
Die Geheimhaltung hat geklappt. Keiner hat bemerkt,  was am 15.01.2010  vor sich ging,  bis
es los ging. Das DIN A 2 Plakat mit der  Ankündigung  des  Dinnerkabarett  am  Eingang  der
Kreuzgass wurde geflissentlich übersehen. Die Gedanken waren wohl schon mit dem Essen
beschäftigt. 

Geladen waren sämtliche Mitarbeiter des Hauses  Maranatha  einschließlich  aller  Aushilfen
als Dank für das erfolgreiche Jahr 2009. Nicht  nur  einfach  mal  was  essen  stand  auf  dem
Programm. Das kennt man ja schon. Nein, diesmal  wartete eine  besondere  Überraschung.
Kabarett vom Feinsten, von der  Pflege  für  die  Pflege.  Jutta Lindner  als  "Nachtschwester
Lackmeier". 

Für den Nachtdienst während der  Abwesenheit  unserer  Nachtwache  war  natürlich  Ersatz
gestellt. So viel Verantwortung muß schließlich sein. 

So konnte ungestört das Event steigen. Nach dem Aperitif  wurde  noch  das  Menue  bestellt
und dann hatte Jutta Lindner ihren ersten  von drei Auftritten. Hart trafen die Phantasien der
Patienten auf die nackte  Wirklichkeit, den Alltag einer Krankenschwester. 

Wozu eine Bettflasche so alles her halten kann, sogar als Musikinstrument, wurde  nach  der
Vorspeise eindrucksvoll in  einem  Urinflaschensong  demonstriert.  Daß  das  anschließende
Hauptmenue allen besonders gut mundete,  kann  nur  eine  Pflegekraft  nachvollziehen, die
täglich mit diesen Utensilien umzugehen weiß. 

Wie  verwandlungsfähig  Jutta  Lindner  sein  kann,  hat  sie  nach  dem  Hauptmenue  unter
Beweis gestellt. Erst auf den zweiten Blick wurde klar, daß Oma Frieda niemand anders war
als die Nachtschwester kurze Zeit zuvor. Mit Oma Frieda allerdings  ging  die Zeit  so  rasend
schnell vorüber, daß keiner merkte, daß zwanzig Minuten auch mal wie fünf Minuten wirken
können. 

Nachtschwester Lackmeier war -  man kann es nicht anders sagen - überragend. Auch wenn
das rote Lackröckchen am Anfang für etwas  Verwirrung  sorgte,  die  Lachmuskeln  wurden
gehörig strapaziert. Mit der Oma Frieda  war  die  Punktlandung  für  diesen  Abend  perfekt.

Johannes Paetzold 
"... Jutta  Lindner hat im Saarland inzwischen  schon Kultstatus  erreicht:  Sei  es  mit  ihrem 
Stück  „Blein Däit“,  in  dem sie acht verschiedene Rollen spielt, als Sexologin  JuLi May  in 
„Sexologie ohne Hut“ oder mit ihrer Paraderolle als  „Nachtschwester Lackmeier“. 
Wochenspiegel 09.04.2010 
03.06.10   Westpfalz Journal
Nachtschwester Lackmeier behandelt Lachmuskeln
Visite in der Pfeffermühle
Mit ihrem dritten Kabarettprogramm trat  Jutta Lindner  als  "Nachtschwester Lackmeier"  am
vergangen Freitag in der Pfeffermühle auf. Dabei präsentierte sie in  ihrem  unverkennbaren
saarländischen Dialekt Szenen aus dem Alltagsleben einer Nachtschwester. 
 
Hinter der humoristischen Fassade des neuen Kabarettprogramms der Saarländerin liegt ein
wahrer Kern, schließlich ist Jutta Lindner im wahren Leben gelernte  Krankenschwester. Sie
konnte also  aus  dem  Nähkästchen  beziehungsweise  dem  Medizinschränkchen  plaudern.
Natürlich  berichtete  sie  in  zugespitzter  Weise  über  das,  was  sie  täglich  oder  vielmehr
nächtlich erlebt. Schließlich schreibt das alltägliche Leben die besten Kabarettstücke.
 
Aber   manchmal  ist  sogar  das  Alltagsleben  einer  Krankenschwester  grausamer,  als  im
Kabarett  dargestellt. In  ihrem  Programm erzählte Nachtschwester Eloise Lackmeier immer
wieder von ihrer 89-jährigen Oma Frieda, was liegt da  näher als  ihr  ein  eigenes  Kabarett-
programm zu widmen. So gehörte der zweite Teil der  Kabarettvorführung  der  Oma  Frieda
Lackmeier
 
Dabei stellte die saarländische Oma dar,  dass  das  Saarland  das  Maß aller Dinge ist.  Wird
z.B.   von  einem   Waldbrand  berichtet  oder  aktuell  von  der  Ölpest  in  den  USA,  ist  die
abgebrannte Fläche  bzw.  der  Ölteppich  so  groß  oder  doppelt  so groß wie das Saarland.
Oma Frieda macht Mut, selbst wenn sie über Leiden und  Medikamente  berichtet.  Sie  kann
auch sehr gut singen und Mundharmonika spielen .Und so sang sie  A cappella u.a. frei nach
Trude Herr, "Ich will lieber Schokolade, als noch einmal einen Mann" Köstlich !!!
 
Weitere Informationen:
www.nachtschwester-lackmeier.de
www.oma-frida.com

100 Jahre Krankenpflegeschule Bad Kreuznacher Diakonie
.....Den Abschluss der Feierlichkeiten bildete ein Kabarett mit „Nachtschwester Lackmeier“,
bei   dem  Pflegekräfte   auf  den   Arm  genommen  wurden.  So  endete  ein  schöner  und
eindrucksvoller Tag, der wohl  noch  vielen  in  Erinnerung  bleiben  wird.  In  den  Schulen
für Gesundheits- und Pflegeberufe  beginnen jedes Jahr rund 70 Menschen eine Ausbildung
in  der  Gesundheits  und  Krankenpflege  /  Kinderkrankenpflege  oder  Krankenpflegehilfe.
Daneben werden auch in der  stiftungszugehörigen  Hunsrück  Klinik  kreuznacher diakonie
und   in  den   Saarland  Kliniken  kreuznacher  diakonie  Gesundheits- und  Krankenpflege-
schüler / -innen ausbildet. ...
Sonderausgabe "Offene Tür"  Feb 09

"Gelackmeierte" Krankenschwester sorgt für gelungenes Saisonende. 
Was gibt es nicht alles  an Klischees über  Krankenschwestern – gut aussehend,  immer  gut
gelaunt,  gut verdienend.  Doch  diesen  (Wunsch)vorstellungen  machte  Kabarettistin  Jutta
Lindner – selbst  gelernte  Krankenschwester – schnell  ein Ende.  Durch  den  Schichtdienst
lässt   die   Gesichtsfarbe  zu  wünschen  übrig  und  die  Körperfülle  nimmt  zu.  Neben  der
wichtigsten Eigenschaften des  Pflegepersonals: schämen!,  sinnierte  sie  auch  über  aktive
Sterbehilfe, Handel mit Herzklappen und die präventive Verteilung von Viagra.
Nicht immer  lustig,  aber  immer  mit  tiefsinnigem  Hintergrund.  Denn  wer  mit  Vornamen
Eloise   und   mit  Nachnamen  Lackmeier  heißt,  Fische  als  Sternzeichen  hat  (hilfsbereit,
konfliktscheu), der ist für den  Beruf  der  Krankenschwester  prädestiniert.  Auch  ihre  saar-
ländische   Herkunft    wurde   ausgiebig   auf  die  Schippe  genommen.  Woher  kann  eine
08 / 15  -  Krankenschwester      schon      anders      kommen      als       aus       Neunkirchen
(O-Ton: Neinkärche – das Volk mit dem Ei-Fehler). 
Passendes Ambiente dieserVorstellung: das neu gestaltete Foyer der Eifelklinik.  Hier sollen 
nach dem Willen der Betreiber demnächst noch andere Veranstaltungen stattfinden. 
KIM Manderscheid 5.12.08 

Nachtschwester Lackmeier behandelt Lachmuskeln
Visite in der Pfeffermühle
Mit  ihrem dritten  Kabarettprogramm  trat  Jutta Lindner  als  Nachtschwester  Lackmeier  am
vergangen Freitag in der Pfeffermühle auf.  Dabei präsentierte  sie in ihrem  unverkennbaren
saarländischen Dialekt Szenen aus dem Alltagsleben einer Nachtschwester. 

Hinter der humoristischen Fassade des neuen Kabarettprogramms  der  Saarländerin liegt ein
wahrer Kern, schließlich ist Jutta Lindner  im wahren Leben gelernte  Krankenschwester.  Sie
konnte   also  aus  dem  Nähkästchen  beziehungsweise  dem  Medizinschränkchen  plaudern.
Natürlich  berichtete  sie  in  zugespitzter Weise  über  das,  was   sie   täglich  oder   vielmehr
nächtlich erlebt. Schließlich schreibt das alltägliche Leben die besten Kabarettstücke.

Aber  manchmal   ist  sogar  das  Alltagsleben  einer   Krankenschwester  grausamer,  wie  im
Kabarett dargestellt. In  ihrem  Programm erzählte  Nachtschwester  Eloise Lackmeier  immer
wieder von ihrer 89-jährigen  Oma Wagner,  was liegt  da näher als ihr ein eigenes  Kabarett-
programm zu widmen. So bestand der zweite Teil der Kabarettvorführung aus der Oma Frida.
Dabei stellte die saarländische Oma dar, dass das Saarland das Maß aller Dinge ist.  Wird von
einem Waldbrand berichtet oder aktuell von der Ölpest,  ist die abgebrannte Fläche bzw.  der
Ölteppich so groß wie das Saarland.  Aber die  Oma Frieda  ist  nicht nur ein  Jammerlappen,
die über ihre Leiden und Medikamente berichtet. Sie kann auch ganz gut singen. Und so sang
sie A cappella frei nach Trude Herr, ich will lieber einen Mann als Schokolade. 

Weitere Informationen:
www.nachtschwester-lackmeier.de
www.oma-frieda.com

Quelle: "Neue Westfälische/Silke Riethmüller"